1.000 Euro seit 1999 — als Geld und als Gold
Kaufkraftvergleich seit 1999: 1.000 Euro als Geld gehalten haben durch die Inflation deutlich an Kaufkraft verloren, dieselbe Summe in Gold angelegt entspricht heute einem Vielfachen davon.
45 Grafiken zu Preisbildung, Angebot, Inflation, Zinsen, Risiko, Terminmarkt und Reserven. 33 davon werden täglich neu gerechnet — 25 unmittelbar aus unseren eigenen Kursdaten —, zeigen also den heutigen Stand und nicht den vom Tag ihrer Erstellung; die übrigen 12 beruhen auf Jahreszahlen und festen Werten. Unter jeder Grafik steht, woher ihre Zahlen kommen. Jede darf frei weiterverwendet werden, solange Edelmetall-Preis.de als Quelle genannt und verlinkt wird.
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Kaufkraftvergleich seit 1999: 1.000 Euro als Geld gehalten haben durch die Inflation deutlich an Kaufkraft verloren, dieselbe Summe in Gold angelegt entspricht heute einem Vielfachen davon.
Alles je geförderte Gold der Welt (rund 220.000 Tonnen) passt in einen Würfel von etwa 22 Metern Kantenlänge — im Vergleich zu einem Bus und einem Menschen.
Fear-and-Greed-Index für Gold, Silber, Platin, Palladium und Kupfer nebeneinander, jeweils als Halbkreis von Angst bis Gier.
Anteil der Zeiträume, in denen eine Goldanlage nach 1, 3, 5, 10, 15 und 20 Jahren im Minus stand: der Anteil sinkt mit der Haltedauer, liegt aber auch nach 20 Jahren noch über null.
Stock-to-Flow bei Gold: dem oberirdischen Bestand von rund 220.000 Tonnen steht eine Jahresförderung von nur rund 3.300 Tonnen (etwa 1,5 %) gegenüber.
Das Kupfer-Gold-Verhältnis als Konjunkturbarometer gegenüber dem realen Zehnjahreszins seit 2003: Bis 2015 liefen beide Größen parallel, seit 2022 hat sich der Zusammenhang umgekehrt — der Realzins steigt, das Verhältnis fällt.
Handelszeiten am Goldmarkt über 24 Stunden: Asien, London und New York, mit höchster Liquidität während der Überlappung von London und New York am Nachmittag (MEZ).
Private Haushalte in Deutschland besitzen rund 9.034 Tonnen Gold — fast das Dreifache der Bundesbank-Reserve von 3.352 Tonnen.
Die Preiskette vom Interbanken-Spotpreis über Referenzfixing und Scheideanstalt bis zum Endkunden-Verkaufspreis: der Endpreis besteht zu rund 88 % aus dem Materialwert und rund 12 % Aufgeld.
Was 1.000 Euro seit Ende 1999 in Gold in zwölf Euro-Ländern real übrig lassen: der nominale Betrag ist überall gleich, die verbliebene Kaufkraft reicht von Frankreich an der Spitze bis zu den Niederlanden am unteren Ende.
Preisvergleich aller dreizehn geführten Metalle in Euro je Kilogramm auf logarithmischer Skala: Iridium und Rhodium liegen vor Gold, während Blei, Aluminium und Zink am unteren Ende stehen — zwischen dem teuersten und dem günstigsten Metall liegt der Faktor 166.704.
Jahresteuerung in Deutschland, den USA und dem Vereinigten Königreich im Zeitverlauf seit 1997, mit der gemeinsamen Teuerungswelle nach 2021.
Eine Million Euro in dreizehn verschiedenen Metallen: In Iridium wiegt der Betrag nur wenige Kilogramm und passt in einen kleinen Würfel, in Blei sind es Hunderte Tonnen — dazu je Metall das Volumen in Litern.
Die US-Goldreserven von 261,5 Millionen Feinunzen stehen mit dem seit 1973 gesetzlich fixierten Preis von 42,22 Dollar je Unze in den Büchern des Finanzministeriums — rund 11 Milliarden Dollar Buchwert gegenüber einem Marktwert in Hunderten Milliarden. Dazu die Aufteilung auf Fort Knox, West Point, Denver und die Federal Reserve.
Preisverhältnisse in der Platingruppe: Eine Unze Gold kostet heute rund 2,5 Unzen Platin, im Mittel seit 1990 waren beide Metalle etwa gleich teuer — und Palladium war zeitweise sogar teurer als Gold.
Gold-Silber-Ratio als Gauge: wie viele Unzen Silber eine Unze Gold kostet, mit historischer Spanne von 17 (1980) bis 127 (2020).
Goldpreis in US-Dollar je Unze seit 1990, nominal und bereinigt um die US-Teuerung in heutiger Kaufkraft.
Wechselkurs-Matrix: Zusammenspiel von Goldpreis in US-Dollar und dem Euro-Dollar-Kurs und was daraus für den Goldpreis in Euro folgt.
Jahresrendite von Gold in US-Dollar für jedes Kalenderjahr seit 1971, farbcodiert nach Gewinn- und Verlustjahren.
Reale Jahresrendite von Gold in Euro seit 1999: je Kalenderjahr die Kursentwicklung abzüglich der deutschen Inflation, grün für Kaufkraftgewinn und rot für Kaufkraftverlust.
Jahresrendite von Gold in US-Dollar gegenüber Euro: die Differenz zwischen beiden Balken ist der reine Wechselkurseffekt, der die in Euro ankommende Rendite je nach Jahr dämpft oder verstärkt.
Goldpreis in Euro je Unze seit 1999, nominal und inflationsbereinigt: in heutiger Kaufkraft gerechnet verläuft der Anstieg flacher als der nominale Kursverlauf.
Realzins gegenüber dem Goldpreis: schematisches Liniendiagramm, das die überwiegend gegenläufige Bewegung von Realzins und Goldpreis zeigt.
Saisonalität des Goldpreises: Heatmap der durchschnittlichen monatlichen Performance, mit tendenziell starken Monaten im Januar sowie August und September.
Abstand des Silberpreises zu seinem jeweiligen Allzeithoch seit 1968: Nach dem Hoch im Januar 1980 fiel Silber um mehr als 92 Prozent, und es dauerte über 45 Jahre, bis der alte Höchststand wieder erreicht war.
Rückstand des Goldpreises auf sein jeweils letztes Allzeithoch seit 1968: nach dem Hoch von Januar 1980 dauerte es bis Januar 2008 — rund 28 Jahre —, bis dieser Stand wieder erreicht war; der tiefste Rückstand lag bei rund 70 Prozent.
Typische Kursbewegung je Tagesstunde für Gold, Silber, Platin, Palladium und Kupfer: Bei allen fünf Metallen liegt die stärkste Bewegung zwischen 16 und 17 Uhr, wenn London und New York gleichzeitig handeln.
Reale Verzinsung inflationsgeschützter US-Staatsanleihen über die Laufzeiten von 5 bis 30 Jahren: Am Tiefpunkt 2021 lag die gesamte Kurve im Minus, heute liegt sie durchweg über 2 Prozent — die Opportunitätskosten von Gold sind vollständig zurück.
Verbliebene Kaufkraft in Deutschland seit Beginn der Verbraucherpreis-Reihe: von hundert Prozent im Startjahr ist bis heute rund die Hälfte übrig geblieben.
Korrelationsmatrix der Tagesrenditen von Gold, Silber, Platin, Palladium und Kupfer über drei Jahre: Platin und Palladium laufen mit 0,70 am engsten zusammen, Kupfer geht mit durchschnittlich 0,33 die eigenständigsten Wege.
Schmelzpunkte der dreizehn geführten Metalle im Vergleich: Ruthenium schmilzt erst bei 2.334 Grad, Zinn bereits bei 231,9 Grad — zwischen beiden liegen über zweitausend Grad.
Aufteilung der globalen Goldnachfrage: Schmuck rund 45 %, Investment rund 25 %, Zentralbanken rund 20 %, Technologie und Industrie rund 10 %.
Die größten Silberförderländer der Welt: Mexiko rund 6.300 t, vor China und Peru (USGS 2024).
Die größten Zentralbank-Goldreserven im Ländervergleich: USA 8.133 t, Deutschland 3.352 t (Platz 2), gefolgt von IWF, Italien und Frankreich.
Netto-Position der nicht-kommerziellen Händler am Gold-Terminmarkt als Anteil am Open Interest von 1986 bis heute: die Fläche liegt überwiegend über der Nulllinie, darüber der Goldpreis auf logarithmischer Skala.
Terminmarkt-Positionierung von Gold, Silber, Platin, Palladium und Kupfer, jeweils eingeordnet in die Spanne der letzten zehn Jahre: Palladium schwankt am weitesten, Kupfer am engsten.
Dichte der dreizehn geführten Metalle als Gewicht eines Liters: Iridium wiegt mit 22,56 kg je Liter am meisten, Aluminium mit 2,7 kg am wenigsten — ein Würfel von zehn Zentimetern Kantenlänge, achtfach unterschiedliches Gewicht.
Aktuelle Jahresteuerung in Deutschland im Vergleich zum Euroraum, eingeordnet am Zweiprozentziel der Europäischen Zentralbank.
Annualisierte 30-Tage-Volatilität von Gold, Silber, Platin, Palladium und Kupfer: Palladium und Silber schwanken am stärksten, Gold am wenigsten — und Kupfer ist derzeit das einzige der fünf Metalle, das unter seinem eigenen Normalmaß liegt.
Offene Terminkontrakte auf Gold, Silber, Platin, Palladium und Kupfer im Verhältnis zu einem Jahr weltweiter Minenförderung: Bei Silber liegt in gut jeder zweiten Woche mehr offenes Papier am Markt, als die Minen der Welt in einem ganzen Jahr fördern, bei den übrigen vier Metallen kein einziges Mal.
Typische Tagesspanne zwischen Hoch und Tief für Gold, Silber, Platin, Palladium und Kupfer seit 2010: Gold läuft mit rund 1,3 Prozent am engsten, Palladium mit rund 2,5 Prozent am weitesten, und die stärksten Ausschläge treffen mehrere Metalle im selben Monat.
Abstand der Edelmetallpreise zu ihrem jeweiligen Allzeithoch in Euro: Gold, Silber, Platin, Palladium und Kupfer im Vergleich, mit dem Datum des jeweiligen Rekordhochs.
Jahresteuerung im europäischen Ländervergleich nach dem harmonisierten Verbraucherpreisindex, mit hervorgehobener Position Deutschlands.
Die größten Goldförderländer der Welt: China rund 380 t, gefolgt von Russland und Australien (USGS, Fördermengen 2025).
Verbliebene Kaufkraft von 100 Einheiten Geld seit Ende 1999 im Vergleich von 30 Ländern: in der Türkei weniger als eine Einheit, in Rumänien rund 13, in Deutschland rund 58 und in Dänemark rund 62.
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Die meisten Grafiken rechnen aus unserer eigenen Kursreihe — Tagesschlusskurse für Gold und Silber ab 1968, für Platin und Palladium ab 1990. Dazu kommen frei verwendbare Quellen: der harmonisierte Verbraucherpreisindex von Eurostat, die Terminmarktberichte der CFTC, die Realzinskurve des US-Treasury und die Fördermengen des U. S. Geological Survey. Unter jeder Grafik steht, was sie im Einzelnen nutzt.
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