Die Metalle
Gold, Silber, Platin, Palladium und die selteneren Platingruppenmetalle: Hier findest du die Edelmetalle selbst mit ihren Eigenschaften, ihrer Herkunft und ihrer Rolle als Anlage und Werkstoff.
Edelmetalle sind eine Gruppe chemischer Elemente, die sich durch hohe Korrosions- und Oxidationsbeständigkeit auszeichnen und in der Natur überwiegend gediegen – also in reiner metallischer Form – vorkommen.
Gold (chemisches Symbol Au, Ordnungszahl 79) ist ein gelbes, korrosionsbeständiges Edelmetall, das seit Jahrtausenden als Wertaufbewahrungsmittel, Währungsmetall und Werkstoff genutzt wird.
Als Halbedelmetalle bezeichnet man Metalle, die zwar eine gewisse Beständigkeit gegenüber Korrosion aufweisen, aber nicht die vollständige chemische Widerstandsfähigkeit der Edelmetalle besitzen.
Iridium (Ir) ist ein silberweißes Platingruppen-Edelmetall mit einer der höchsten Dichten aller Elemente (22,56 g/cm³, knapp hinter Osmium) und außergewöhnlicher Korrosionsbeständigkeit.
Kupfer (Cu, Ordnungszahl 29) ist ein rötliches Übergangsmetall mit herausragender elektrischer und thermischer Leitfähigkeit, das als ältestes vom Menschen gezielt genutztes Metall gilt und heute unverzichtbarer Industrierohstoff ist.
Osmium (Os, Ordnungszahl 76) ist das dichteste natürlich vorkommende Element der Erde und gehört zur Gruppe der Platinmetalle.
Palladium (Pd, Ordnungszahl 46) ist ein silberweißes Platingruppen-Edelmetall, das vor allem als Katalysator in Fahrzeugabgasanlagen und in der Elektronikindustrie eingesetzt wird.
Platin ist ein seltenes, silberweißes Edelmetall der Platingruppenmetalle mit der Ordnungszahl 78, das wegen seiner außergewöhnlichen Korrosionsbeständigkeit, Katalysatoreigenschaften und industriellen Vielseitigkeit als eines der wertvollsten Metalle der Erde gilt.
Platingruppenmetalle (PGM) sind sechs chemisch verwandte Übergangsmetalle – Platin, Palladium, Rhodium, Iridium, Osmium und Ruthenium – die sich durch außergewöhnliche Korrosionsbeständigkeit, hohe Schmelzpunkte und katalytische Eigenschaften auszeichnen.
Rhodium (Rh) ist ein silberweißes Platingruppen-Edelmetall, das vor allem als Katalysator in Fahrzeugabgasanlagen sowie zur Oberflächenveredelung eingesetzt wird und zu den seltensten und teuersten Metallen der Erde zählt.
Ruthenium (Ru) ist ein seltenes Platingruppenmetall mit außergewöhnlicher Härte und Korrosionsbeständigkeit, das vor allem in der Elektronikindustrie und als Legierungszusatz eingesetzt wird.
Silber (Ag) ist ein weißglänzendes Edelmetall mit der höchsten elektrischen Leitfähigkeit aller Elemente und wird sowohl als Anlagemetall als auch in der Industrie, Fotografie und Medizin eingesetzt.
Als Weißgold-Metalle bezeichnet man jene Edelmetalle, die Gold eine silbrig-weiße Farbe verleihen, wenn sie als Legierungspartner eingesetzt werden – vor allem Palladium, Platin und Nickel.