Echtheitsprüfung
Säureprobe, Dichtebestimmung, Röntgenfluoreszenz, Magnettest oder Ultraschall: Methoden und Werkzeuge, mit denen sich echtes Edelmetall von Fälschungen unterscheiden lässt.
Zerstörungsfreie Methode zur Echtheitsprüfung von Edelmetallen durch Messung der spezifischen Dichte nach dem archimedischen Prinzip.
Der Eismelt-Test nutzt die außergewöhnlich hohe Wärmeleitfähigkeit von Silber, um echtes Silber von Fälschungen zu unterscheiden: Ein Eiswürfel schmilzt auf einer echten Silbermünze oder einem echten Silberbarren deutlich schneller als auf jedem anderen Metall.
Die Klangprobe ist eine zerstörungsfreie Echtheitsprüfung, bei der der charakteristische Klingklang einer Münze beim leichten Anschlagen genutzt wird, um echte Edelmetallmünzen von Fälschungen zu unterscheiden.
Der Magnettest prüft, ob ein Edelmetall auf einen starken Magneten reagiert – echtes Gold, Silber und Platin sind nicht magnetisch und werden nicht angezogen.
Die Magnetwaage nutzt den Lenz-Effekt edelmetallspezifischer Diamagnetismus-Werte, um echte Gold- und Silberbarren oder -münzen von magnetischen Fälschungen zu unterscheiden.
Die Münzgewicht-Prüfung ist eine einfache, zerstörungsfreie Methode zur Echtheitskontrolle von Edelmetallmünzen, bei der das tatsächliche Gewicht mit dem offiziellen Sollgewicht des Herstellers verglichen wird.
Die Münzgrößen-Prüfung misst Durchmesser und Dicke einer Münze mit Messschieber oder Lehre und vergleicht die Werte mit den offiziellen Prägespecifikationen, um Fälschungen anhand abweichender Abmessungen zu entlarven.
Eine Lupe mit typischerweise 10- bis 30-facher Vergrößerung, die zur Prüfung von Feingehaltsstempeln, Punzen und Prägemerkmalen auf Edelmetallmünzen und -barren eingesetzt wird.
Zerstörungsfreies Analyseverfahren, das mittels Röntgenstrahlung die elementare Zusammensetzung von Edelmetallen und Legierungen präzise bestimmt.
Sigma Metalytics bezeichnet eine Produktlinie tragbarer Prüfgeräte, die mittels elektromagnetischer Induktion den spezifischen Widerstand von Edelmetallen messen und so Fälschungen zuverlässig entlarven.
Die Strichprobe ist ein klassisches chemisches Verfahren zur Bestimmung des Feingehalts von Goldlegierungen, bei dem ein Metallstrich auf einem Prüfstein mit Säurelösungen bekannter Konzentration verglichen wird.
Die Säureprüfung ist ein chemisches Verfahren zur Bestimmung des Feingehalts von Gold- und Silberlegierungen, bei dem Prüfsäuren eine charakteristische Farbreaktion auf der Metalloberfläche oder einem Prüfstein hervorrufen.
Zerstörungsfreies Prüfverfahren, das Schallwellen im Ultraschallbereich nutzt, um Dichte, innere Struktur und Materialzusammensetzung von Edelmetallbarren und -münzen zu bestimmen.
Eine Wolfram-Fälschung ist ein gefälschter Gold- oder Platinbarren bzw. eine Münze, bei der ein Wolframkern mit einer dünnen Edelmetallschicht überzogen wird, um die nahezu identische Dichte von Wolfram (19,25 g/cm³) und Gold (19,32 g/cm³) auszunutzen.